Nachts im Museum

Feuer und Flamme, glühendes Eisenerz, Picknick und der nächtliche Sternenhimmel über Lübeln.

Nachdem Frank Horch und seine Mitstreiter des Schmiedehandwerks tagelang einen sog. Rennofen aus Lehm und Stroh gebaut haben, wird an dieser Nacht nach mittelalterlicher Methode aus Eisenerz Eisen gewonnen. Weit über 1000 Grad heiß und in Lehm und Stroh? Soll funktionieren? Jawohl – so, wie es im Wendland bis ins 18. Jahrhundert üblich war.

Ein spektakulärer Anblick und eine schweißtreibende Angelegenheit. Letzteres nicht für Besucher und Zuschauer. Für die gibt’s ein kühles Getränk. (Na gut: Wenn es eine kühle Nacht wird, auch etwas Heißes.)

Ebenso für Herzklopfen geeignet: Der Sternenhimmel über Lübeln, wo kein Lichtsmog den Blick ins Universum verdirbt. Auf unserer Obstwiese haben wir ein Teleskop aufgestellt, durch das Sie unsere himmischen Nachbarn beäugen können. Und nicht nur das.

Unser Museumsfotograf Klaus Mayhack gibt einen seiner begehrten Fotokurse, diesmal mit dem Schwerpunkt Fotografie des abends und in der Nacht (Anmeldung erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl, siehe Kurskalender.)

Im übrigen: Das mit dem Picknick ist ernst gemeint: Bringen Sie Ihre Picknickdecke und -korb mit; machen Sie es sich gemütlich auf dem Museumsgelände und verbringen einen unvergesslichen Sommerabend in Lübeln, gleichermaßen entspannt und anregend, wie es immer hier so ist.

 

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