Entfesselte Dämonenwelt zwischen Weihnachten und Neujahr

Wir – das Rundlingsmuseum Wendland – wünscht Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen gesunden Start in das neue Jahr 2021!

Ein herausforderndes Jahr liegt hinter uns allen, aber glaubt man den wendländischen Sagen, so ist zwischen Weihnachten und Neujahr die Dämonenwelt entfesselt. Also Obacht!

Vielleicht sind Sie ihm ja schon begegnet: Dem Klaasbuer – eine Dämonengestalt, der in den Tagen vor Weihnachten umherspukt, weiß Archivarin Undine Stiwich.

Er tarnt sich gut, denn er trägt eine Maske – nichts Ungewöhnliches mehr – aus Ziegenfell und einen langen weißen Bart. Um den langen Mantel ist ein Strick gewunden. An diesem Strick hängt ein großer Sack. Laut grölend geht er von Hof zu Hof und sammelt Gaben ein. Kinder, die abends noch draußen sind, werden ins Haus getrieben.

Außerdem sollten Sie darauf achten, bis zum 24. Dezember alle Löcher und Ritzen an Ihrem Haus verstopft zu haben, sonst müssen Sie damit rechnen, dass die Dämonen und Zwerge – die sogenannten „Unnererdschen“ – ins Haus kommen und Schabernack treiben!

Da Undine Stiwich uns noch viel mehr aus ihrem unendlichen Sagenschatz zu Weihnachten übermittelt hat, können wir Ihnen für etliche Jahre ein neues altes Dönecken versprechen.

Foto: Daniela Ohm

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