Nächste Etappe Durchfahrtscheune

Noch gerade, bevor der Shutdown die Dinge lahm legte, hat eine regionale Abbruchfirma ganze Arbeit geleistet und die (ehrlich gestanden und freundlich ausgedrückt: fragwürdigen) Einbauten aus dem 90er Jahren entfernt. Wer sich erinnert: Die Innengestaltung versperrte den „Durchblick“, man kam durch einen Seiteneingang in ein silbergraues Verwirrspiel, das einen eher an die Kommandozentrale von Raumschiff Enterprise erinnerte als an eine Ausstellung in einem historischen Gebäude.

Das Konzept der neuen Rundlingsausstellung sieht als erstes vor, „die Erfahrbarkeit des Raumes wiederherzustellen“. Von Konzeptprosa in Deutsch übersetzt heißt das: Die Durchfahrtsscheune wird als solche wieder erkennbar: vorne rein, hinten raus. Wir sind begeistert von den ersten Ergebnissen der Projektumsetzung: Sieht das nicht schon mal gut aus?

Der Anfang ist gemacht, alles schier, alles rein und bereit für die weiteren Arbeiten. Rechts hinter dem orangenen Baustromkasten war übrigens bis letztes Jahr der EIngang, der künftig giebelseitig liegen wird – ganz, wie es früher üblich war.

An dieser Stelle halten wir Sie auf dem Laufenden. Und bleiben wir gespannt, was wohl die heute jungen Leute in 30 Jahren zu dem sagen werden, was wir heute so anstellen… (also trotz allem: Hut ab vor den Gestaltern aus den 90ern: Niemand entzieht sich dem jeweiligen Zeitgeist, auch wir nicht).

Wann es weitergeht, in dieser von Corona geprägten Unsicherheit – wir werden es sehen. Bleiben Sie gesund.

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